Stefan Hurtig

Geb. 1981 in Zwickau. 2009 Diplom Bildende Kunst (Medienkunst), HGB Leipzig. 2010–11 Meisterschüler bei Prof. Alba D‘Urbano, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 2013 und 2015 Stipendien der Kulturstiftung Sachsen. 2015 Artist-in-Residence, Columbus (USA). 2018 Preis der Leipziger Jahresausstellung.

Ausstellungen u. a. in Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart, Barcelona, Stockholm, Vaduz, Columbus (Ohio), North Miami (Florida) und London.

Stefan Hurtig (geb. 1981)
»Ava, Tom & Serena«, 2019,
Rauminstallation /// Room installation,
ca. 30 x 300 x 400 cm auf dem Boden /// on the ground,
Besitz des Künstlers /// The artists property, Leipzig

Mit seiner Rauminstallation »Ava, Tom & Serena« greift der Medienkünstler Stefan Hurtig Fragen in der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) auf. Durch selbstlernende Systeme, dem sogenanntes Deep Learning, sind Computer mittlerweile in der Lage, über die Fähigkeiten des Menschen hinaus rasant wachsende Datenmengen zu analysieren und Lösungen anzubieten. War einst der Sieg eines Computers über den Schachweltmeister Garri Kasparow eine Sensation, nach 20 Jahren gefolgt vom Go-Sieg über den koreanischen Großmeister Lee Sedol, so erregte jüngst der Sieg eines Computers im Pokerspiel Aufmerksamkeit. Und das umso mehr, als bei diesem Spiel auch Menschenkenntnis und emotionale Intelligenz von Nöten ist. Doch in welchen Bereichen ist der Mensch der Maschine überhaupt noch überlegen?

Text: Dr. Barbara Röhner

Weiterlesen »

www.stefanhurtig.de