Philipp Fritzsche

Geb. 1970 in Eberswalde. 1990 Ausbildung zum Werkzeugmacher, 1994 Abitur am Freiberg Kolleg. 2001 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein (GDK) in Halle bei Frau Prof. Irmtraut Ohme; dort 2002 Meisterschüler bei Frau Prof. Ute Pleuger Seit 2003 Atelier in der »Spinnerei« in Leipzig. Seit 2015 Mitglied im Sachverständigenforum für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Leipzig. Zahlreiche Ausstellungen, Publikationen und Arbeiten im öffentlichen Raum, sowie in der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Philipp Fritzsche Statue Karl-Heine-Preis

Philipp Fritzsche (geb. 1970)
Statue Karl-Heine-Preis /// Karl-Heine-Prize statue, 2016,
Lasergeschnittener Edelstahl mit Teilvergoldungen
/// Laser cut stainless steel with partial gilding,
Sockel: Steinimitat /// base: imitation stone,
29 x 12 x 12 cm, Leihgabe des Industriekultur Leipzig e. V.
/// Loan from Industriekultur Leipzig e. V.

Wenn wir heute durch den Westen der Stadt Leipzig wandeln, erkennen wir Strukturen der Industrialisierung, die gut hundert Jahre alt sind und doch das Fundament für unsere moderne urbane Lebenskultur bilden. Die Geschichte lehrt, dass diese Vorrausetzungen oft maßgeblich durch einzelne Persönlichkeiten geschaffen wurden – ein solcher Pionier war der Leipziger Jurist, Politiker und Unternehmer Dr. jur. Carl Erdmann Heine (10. Januar 1819 – 25. August 1888). Karl Heine, hier in der heute üblichen Schreibweise, hat sich vielfache Verdienste um die Stadtentwicklung erworben. Sein Name ist verbunden mit dem visionär anmutenden Wasserbauwerk, dem Karl-Heine-Kanal, das den Leipziger Güterverkehr über eine Verbindung Weiße Elster-Saale mit dem internationalen Häfen verbinden sollte. Er legte die Grundlagen zu Wohn- und Gewerbegebieten und ließ Straßen und Bahnlinien bauen.

Texte: H. Moritz Jähnig

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