Jana Voigtmann & Alexander Voigt

Jana Voigtmann

Geb. 1984 in Luckenwalde. 2005-2010 Studium Kunsterziehung an Bauhaus-Universität Weimar. 2010-2012 Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar mit Diplomabschluss. 2010 Gastsemester am Pratt Institute in New York City. 2012/13 Arbeitsstipendium/ Artist Residency »Pilotenküche« Spinnerei, Leipzig. Seit 2012 als freiberufliche Künstlerin in Leipzig tätig. Ausstellungen u.a. City Visions Jena – Medienkunst und Wissenschaftsfestival zusammen mit Alexander Voigt »Voigt & Voigtmann«, Hole Of Fame Dresden, Kunst, Pratt Manhattan Gallery, New York.

Alexander Voigt

Geb.1975 in Halle/ Saale. 1999-2006 Studium Mediengestaltung, Bauhaus-Universität Weimar. 2003 »Ausblick Privat« audiovisuelle Installation zur Eröffnung der Saison des Südthüringer Staatstheaters in Meiningen. 2006 Diplom Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Medien. Seit 2008 als selbstständiger Diplom-Mediengestalter in Leipzig tätig. 2015 City Visions Jena – Medienkunst und Wissenschaftsfestival zusammen mit Jana Voigtmann »Voigt & Voigtmann«.

Jana Voigtmann (geb. 1984)
Alexander Voigt (geb. 1975)

»VRank«
Filament, Stahl-Animatronik /// Filament, steel animatronics,
mehrteilig /// multipart, ca. 180 x 30 x 30 cm + Stuhl /// chair,
Besitz der Künstler*in /// The artists property, Leipzig (inkl. Jana Voigtmann,
»Verfolger und Betrüger #1 /// Persecutor and cheater #1«, 2017, Acryl und Kugelschreiberpaste auf Leinwand /// Acrylic and ballpoint pen paste on canvas, 160 x 120 cm)

Das Künstlerduo Voigt & Voigtmann ist eine Kollaboration zwischen Jana Voigtmann und Alexander Voigt in Leipzig. Eines ihrer gemeinsamen Projekte ist die interaktive Closed-Circuit-Videoinstallation »Scotoma«, die für das CITY VISIONS JENA – light and Science Festival 2015 in Jena angefertigt wurde. Stand bei dieser Gemeinschaftsarbeit das Thema der Überwachung im Vordergrund, konzentriert sich die »Animatronische Büste« auf eine immersive Wechselwirkung zwischen Mensch und Maschine.

»Hauptbestandteile der Installation sind eine VR-Brille und eine damit verbundene animatronische Büste. Die Büste ist mit einem binauralen (lat. mit beiden Ohren) Mikrofon, einem Lautsprecher und Webcams ausgestattet. Das VR-Headset verfügt ebenfalls über ein Mikrofon sowie über Kopfhörer. Beim Aufsetzen der VR-Brille erlebt der Partizipient den Blick aus der Perspektive der Büste, wobei die Webcams in ihrer Anordnung als stereoskopische Augen dienen, und somit den immersiven Charakter der virtuellen Realität verstärken. Zusammen mit den übertragenen akustischen Signalen vom binauralen Mikrofon, werden damit natürliche Seh- und Höreindrücke nachempfunden und ermöglichen eine verbale Interaktion zwischen dem Betrachter der Büste und dem Partizipienten. Weiterhin werden die Bewegungen beim Tragen der Brille getrackt und mit denen der animatronischen Büste synchronisiert, so dass die Büste zum Surrogat vom Partizipienten wird.« (Voigt&Voigtmann)

Text: Dr. Barbara Röhner

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