Jana Mertens

Geb. 1983 in Gifhorn. 2006-2009 Studium der Bildhauerei, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Bonn. 2009 Land-Art Symposium St. Margarethen, Österreich. Steinsymposium Norwegen. 2009-2016 Studium und Diplom Bildhauerei/Figur, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. 2017 Stipendium der Werkstatt Altena, NRW. Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. 2018 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. 2018-2019 Meisterschülerin bei Thomas Virnich, Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig. Ausstellungen u.a. Galerie Irrgang Leipzig, Landtag Potsdam, Kunstverein Oberhausen, Sankt Andreasberg, City Gallery Wolfsburg, Galerie Weise Chemnitz, Mulhouse 017, Biennale Contemporaine, Galerie AEDEN Strassburg, Städtische Galerie Nordhorn.

Jana Mertens (geb. 1983), »KÄMPFA«

»KämpfA«,
Aluminiumguss /// cast aluminum, 70 x 30 x 50 cm,
Besitz der Künstlerin /// The artists property, Leipzig

»Jana Mertens hat sehr früh damit begonnen komplexe, aus unterschiedlichsten bildhauerischen und malerischen Bildteilen zusammenkomponierte Bildgefüge zu bauen. Diese Kompositionen sind nach wie vor getragen durch eine wirklich große bildnerische, sehr intuitiv angewendete Begabung, wie auch das ihr sehr eigene und sich ebenfalls im Bildwerk spiegelnde Temperament«, so Bruno Raetsch, Bildhauer und Professor an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Die formale Beschaffenheit der in verschiedenen Gusstechniken hergestellten Plastiken verbindet oftmals disparate Materialien und konträre Thematiken. Eine Kombination aus heterogenen Substanzen ergibt sich so auch beim »KämpfA« und dem eigens für diese Ausstellung hergestellten Sockel. Durch die silberglänzende Oberfläche des Sockels wird die Farbigkeit des Aluminiums aufgegriffen, adaptiert und somit eine äußerliche Einheit geschaffen. Erst bei näherer Betrachtung ist der materielle und strukturelle Unterschied erkennbar. Während sich am Sockel Einkerbungen und Ausstülpungen aus Styropor mit Silikonmodellierungen abwechseln, wird die Oberfläche der Plastik durch abgeformte, technisch anmutende Gebilde und Freiformen belebt – eigenwillige Werkstoffkombinationen mit technischen Versatzstücken.

Text: Dr. Barbara Röhner

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