Ismael Mengs

Kopenhagen 1688 -1764 Dresden. Nach Ausbildung in Lübeck, Hamburg und Schwerin hauptsächlich als Miniaturmaler tätig. Ab 1714 Hofmaler in Dresden. Studienreisen nach Italien. Vater und Lehrer seines Sohnes, des Malers Anton Raphael Mengs, und seiner Töchter, den Miniaturmalerinnen Theresa von Maron und Juliane G. Mengs. Ab 1764 Lehrer an der Meißener Porzellanmanufaktur. Später Ernennung zum Honorarprofessor an der neu gegründeten Dresdner Kunstakademie.

Der Leipziger Seidenkaufmann J.B. Raabe, 1735-40

»Bildnis des Leipziger Kaufmanns Johann Burghard Raabe
/// Effigy of JB Raabe, merchant in Leipzig«
, um 1728,
Öl auf Leinwand /// Oil on canvas, 164,7 x 115 cm, MdbK Leipzig

Am 15. August 1720 erlangte »Johann Burghard Raab, Handelsmann von Wolffenbüttel« das Leipziger Bürgerrecht. Raabe (1686 – 1768) war verheiratet mit Katharina Elisabeth Bötticher, Tochter eines Leipziger Seidenhändlers.

Der Handelsmann Raabe machte sich »vorzüglich verdient um die Anlage der Seidenmanufakturen zu Leipzig und dadurch um ganz Sachsen« (C.G. Rößig), verfertigte »außer den glatten Zeugen vorzüglich auch Damaste und Grosdetours« und lieferte diese Waren bis nach Schlesien, Österreich oder Polen.

Text: Dr. Dietulf Sander

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